Das Gefühl von Vertrauen wird immer dann möglich, wenn wir uns verstanden und gesehen fühlen. Dies ist nicht neu, fraglich ist allerdings oft, wie dies im professionellen Umgang mit Situationen rund um Krankheit, Tod und Sterben gelingen kann.
Grundlage für eine gelingende Beziehung ist immer ein differenziertes Verständnis der eigenen Emotionen und derjenigen des Gegenübers. Egal, ob Schuldgefühle gegenüber dem/r Verstorbenen, mangelnde Motivation den Tag zu beginnen, Wut oder Angst im Um-gang mit Verwandten, oder Konfliktsituationen zwischen Angehörigen und Ärzten, ein schnelles Erfassen der beteiligten Emotionen- unserer eigenen und derjenigen des
Gegenübers- hilft uns verbindend, kognitiv empathisch, wenn nötig lösungsorientiert und auf Augenhöhe zu reagieren.
Mimikresonanz© hilft dabei, indem mimische Signale erkannt, im zweiten Schritt gedeutet und dann wertschätzend angesprochen werden. Der zugrundeliegende Motivkompass© (nach D.W.Eilert) erleichtert das Verständnis der Bedürfnisse, die eine Emotion anzeigt.
„Nebenbei“ stärken wir unsere eigene Resilienz, weil wir lernen unsere eigenen Bedürfnisse besser zu spüren, zu deuten und zu kommunizieren.