„Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn.“ (Wolfram Geißler)
Sicher haben Sie schon Situationen mit Patienten erlebt, in denen alle Beteiligten lauthals lachen mussten, obwohl die Situation von außen betrachtet alles andere als lustig war. Lachen ist gesund. Humor kann ein heilsames Ventil sein. Im Pflegealltag erleben wir viele ausweglose Situationen: Im Umgang mit Menschen mit Demenz, aber auch mit schwerkranken und sterbenden Menschen. Hier kann das gemeinsame Lachen ein Licht in der Dunkelheit schenken.
Wenn wir ein Krankenzimmer betreten, ist es vergleichbar mit dem Auftritt auf einer Bühne. Der Patient und seine Angehörigen nehmen in Bruchteilen von Sekunden unsere Körperhaltung, Mimik und Gestik wahr und interpretieren sie. Wie wirken wir (meist unbewusst) auf unser Gegenüber? Hierzu helfen Übungen aus dem theater- und zirkuspädagogischen Bereich, uns unseren Haltungen bewusst(er) zu werden. Gleichzeitig soll Raum gegeben werden, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren.
Ziele der Fortbildung sind, dass Sie
- auf spielerische Weise Ihren eigenen Humor analysieren.
- vielleicht Ihrem eigenen Clown auf die Spur kommen.
- Ideen bekommen, wie Ihnen Humor in schwierigen Situationen helfen kann.
- zweckfrei, sich erlauben, spielen zu dürfen.
- der eigenen (Körper)Haltung bewusst werden.